Donnerstag, 4. Februar 2010
Mittwoch, 3. Februar 2010
Wie mich ACDC aus Wellington verjagte...
Jede schoene Zeit muss auch mal zuende gehen und so musste auch ich Taupo nach guten 3 Monaten verlassen. Es war wirklich ein seltsames Gefuehl die Leute, das Haus und die Stadt hinter sich zu lassen und Abschied von allen zu nehmen. Ich werde wohl iwann nochmal zurueckkommen fuer ein, zwei Tage auch wenn dann die meisten Leute nicht mehr da sind, um der alten Zeiten willen. Doch nun faengt meine Reisezeit an, das wofuer ich eigentlich hergekommen bin und in der ich nun endlich all mein hartverdientes Geld wieder audgeben kann :)
Nach dem traurigen Abschied habe ich mich dann mit Christoph zusammen auf den Weg nach Wellington gemacht. Joy vom Hostel hat uns noch runter zum "Highway" gefahren, da wir mal was neues ausprobieren wollten: Hitchhiking, zu Deutsch, Trampen. Habe hier schon von vielen gehoert, dass das hier wirklich gut funktionieren soll, was sich dann auch bewahrheitet hat. 2 Minuten standen wir mit unserem "Wellington"-Schild an der Strasse, schon wurde fuer uns angehalten (Ich werde das jetzt wohl haeufiger machen). Paul war der nette Mann, der uns die ganzen 5 Stunden nach Wellington gefahren hat. Auf dem Weg haben wir es auch meistens geschafft die Konversation aufrecht zu erhalten, doch iwann bin ich einfach eingeschlafen. Schliesslich hatte ich meinen letzten Abend noch feiernd mit Sly und Lloyd aus meinem Haus in der Stadt verbracht :)
Paul, der Fishing-Gear-Verkäufer, hat uns dann direkt vorm Hostel abgesetzt, wo ich eigentlich geplant hatte fuer die naechste Woche zu bleiben. Nun gab ACDC aber 3 Tage spaeter ein Konzert, sodass in der Nacht in der gesamten Stadt kein Bett mehr zu kriegen war. Da musste ich halt meine Planung umschmeissen (planen funktioniert hier ja sowieso nicht) und habe meine Faehre dann auf den Konzerttag umgebucht. Naja, was solls... In der Kueche haben wir dann Doro und Vanessa aus Taupo zufaellig wiedergetroffen, mit denen wir dann den Abend verbracht haben.
Am naechsten Tag haben mich dann alle verlassen, Doro und Vanessa haben direkt am Morgen die Faehre genommen und Christoph die spaeter am Nachmittag, sodass ich noch 2 Tage allein in Wellington verbracht hab. Die Stadt ist eigentlich ein echt schoener Mix aus modernen Hochhaeusern und aelteren Gebaeuden, aber viel zu sehen gibt es nicht. Nach einem kleinen Grossstadtschock (3 Monate in klein Taupo haben mich doch ein wenig gepraegt) einem Besuch des Te Papa Museums, der Cablecar Bahn und der Botanischen Gaerten am ersten Tag und einer fuer mich obligatorischen Herr der Ringe-Tour (ganz lustig, aber viel sieht man nicht: "Dieser Baum in dieser Szene hinter Frodo ist dieser Baum vor dem wir gerade stehen." "Wow" -.- ) am zweiten, habe ich mich dann auf die 4-stuendige Faehrueberfahrt nach Picton auf der Suedinsel begeben. Es war absolut geniales Wetter und so war die Einfahrt in die Marlborough Sounds umso schoener und imposanter. In Picton wurde ich dann von Marco, den ich noch in Taupo kennengelernt habe, direkt von der Faehre abgeholt und zum Hostel "The Villa" gebracht. Dieses echt schnuckelige Hostel unter deutscher Verwaltung (es ist echt ordentlich hier), das geniale Wetter und der Fakt, dass ich hier erstmal nicht alleine bin, haben mich dazu bewogen erstmal hierzubleiben.
Ih habe mir dann erstmal einen chilligen Tag gegoennt. Doch nach einem kleinen Mountainbikingtrip mit beschissenen Raedern ohne Gangschaltung am naechsten Tag, haben wir uns dann entschlossen zusammen die einzige grosse Aktion, die man im kleinen Picton starten kann, zu machen: den Queen Charlotte Track. Das ist eine 3 Tage lange Wanderung entlang des Queen Charlotte Sounds, die noch als relativ machbar eingestuft wird, da einem das grosse Gepaeck taeglich von einem Wassertaxi zur Unterkunft gebracht wird. So haben wir halt unsere Backpacks gepackt, uns Campingausruestung vom Hostel geliehen und sind mit dem Wassertaxi zu Ship Cove gefahren, dem Anfangspunkt des Tracks. Trotz des Komforts der Gepaecklieferung, war es immernoch ein extrem anstrengender Trip, jeden Tag ca. 7 Std laufen, bergauf und bergab, wobei jeder Tag mit einem halbstuendigen Aufstieg anfing. Zusaetzlich habe ich mir am ersten Tag direkt ne fette Erkaeltung geholt. Auch die Campingplaetze waren eher spartanisch eingerichtet, mit Toilette und einem Wasserhahn, dessen Wasser man zum Trinken erstmal kochen sollte, und das war alles, doch die Landschaft war es echt wert und natuerlich einfach die Erfahrung. Absolut fertig sind wir dann am Nachmittag des 3. Tages in Anakiwa angekommen, von wo wir mit dem Wassertaxi wieder nach Picton gebracht wurden in freudiger Erwartung einer Dusche und eines weichen Betts. Zurueck in der Villa, habe ich dann erstmal Annette wiedergetroffen, die ich noch von meiner ersten Woche in Auckland kannte. Tja, NZ ist doch ein recht kleines Land. Jetzt habe ich mich erstmal einen Tag lang ausgeruht (Marco faengt hier an zu arbeiten, heisst ich werde wieder allein unterwergs sein) und morgen gehts weiter nach Nelson und zum Abel Tasman National Park. Mal sehen was mich dort erwartet...
Nach dem traurigen Abschied habe ich mich dann mit Christoph zusammen auf den Weg nach Wellington gemacht. Joy vom Hostel hat uns noch runter zum "Highway" gefahren, da wir mal was neues ausprobieren wollten: Hitchhiking, zu Deutsch, Trampen. Habe hier schon von vielen gehoert, dass das hier wirklich gut funktionieren soll, was sich dann auch bewahrheitet hat. 2 Minuten standen wir mit unserem "Wellington"-Schild an der Strasse, schon wurde fuer uns angehalten (Ich werde das jetzt wohl haeufiger machen). Paul war der nette Mann, der uns die ganzen 5 Stunden nach Wellington gefahren hat. Auf dem Weg haben wir es auch meistens geschafft die Konversation aufrecht zu erhalten, doch iwann bin ich einfach eingeschlafen. Schliesslich hatte ich meinen letzten Abend noch feiernd mit Sly und Lloyd aus meinem Haus in der Stadt verbracht :)
Paul, der Fishing-Gear-Verkäufer, hat uns dann direkt vorm Hostel abgesetzt, wo ich eigentlich geplant hatte fuer die naechste Woche zu bleiben. Nun gab ACDC aber 3 Tage spaeter ein Konzert, sodass in der Nacht in der gesamten Stadt kein Bett mehr zu kriegen war. Da musste ich halt meine Planung umschmeissen (planen funktioniert hier ja sowieso nicht) und habe meine Faehre dann auf den Konzerttag umgebucht. Naja, was solls... In der Kueche haben wir dann Doro und Vanessa aus Taupo zufaellig wiedergetroffen, mit denen wir dann den Abend verbracht haben.
Am naechsten Tag haben mich dann alle verlassen, Doro und Vanessa haben direkt am Morgen die Faehre genommen und Christoph die spaeter am Nachmittag, sodass ich noch 2 Tage allein in Wellington verbracht hab. Die Stadt ist eigentlich ein echt schoener Mix aus modernen Hochhaeusern und aelteren Gebaeuden, aber viel zu sehen gibt es nicht. Nach einem kleinen Grossstadtschock (3 Monate in klein Taupo haben mich doch ein wenig gepraegt) einem Besuch des Te Papa Museums, der Cablecar Bahn und der Botanischen Gaerten am ersten Tag und einer fuer mich obligatorischen Herr der Ringe-Tour (ganz lustig, aber viel sieht man nicht: "Dieser Baum in dieser Szene hinter Frodo ist dieser Baum vor dem wir gerade stehen." "Wow" -.- ) am zweiten, habe ich mich dann auf die 4-stuendige Faehrueberfahrt nach Picton auf der Suedinsel begeben. Es war absolut geniales Wetter und so war die Einfahrt in die Marlborough Sounds umso schoener und imposanter. In Picton wurde ich dann von Marco, den ich noch in Taupo kennengelernt habe, direkt von der Faehre abgeholt und zum Hostel "The Villa" gebracht. Dieses echt schnuckelige Hostel unter deutscher Verwaltung (es ist echt ordentlich hier), das geniale Wetter und der Fakt, dass ich hier erstmal nicht alleine bin, haben mich dazu bewogen erstmal hierzubleiben.
Ih habe mir dann erstmal einen chilligen Tag gegoennt. Doch nach einem kleinen Mountainbikingtrip mit beschissenen Raedern ohne Gangschaltung am naechsten Tag, haben wir uns dann entschlossen zusammen die einzige grosse Aktion, die man im kleinen Picton starten kann, zu machen: den Queen Charlotte Track. Das ist eine 3 Tage lange Wanderung entlang des Queen Charlotte Sounds, die noch als relativ machbar eingestuft wird, da einem das grosse Gepaeck taeglich von einem Wassertaxi zur Unterkunft gebracht wird. So haben wir halt unsere Backpacks gepackt, uns Campingausruestung vom Hostel geliehen und sind mit dem Wassertaxi zu Ship Cove gefahren, dem Anfangspunkt des Tracks. Trotz des Komforts der Gepaecklieferung, war es immernoch ein extrem anstrengender Trip, jeden Tag ca. 7 Std laufen, bergauf und bergab, wobei jeder Tag mit einem halbstuendigen Aufstieg anfing. Zusaetzlich habe ich mir am ersten Tag direkt ne fette Erkaeltung geholt. Auch die Campingplaetze waren eher spartanisch eingerichtet, mit Toilette und einem Wasserhahn, dessen Wasser man zum Trinken erstmal kochen sollte, und das war alles, doch die Landschaft war es echt wert und natuerlich einfach die Erfahrung. Absolut fertig sind wir dann am Nachmittag des 3. Tages in Anakiwa angekommen, von wo wir mit dem Wassertaxi wieder nach Picton gebracht wurden in freudiger Erwartung einer Dusche und eines weichen Betts. Zurueck in der Villa, habe ich dann erstmal Annette wiedergetroffen, die ich noch von meiner ersten Woche in Auckland kannte. Tja, NZ ist doch ein recht kleines Land. Jetzt habe ich mich erstmal einen Tag lang ausgeruht (Marco faengt hier an zu arbeiten, heisst ich werde wieder allein unterwergs sein) und morgen gehts weiter nach Nelson und zum Abel Tasman National Park. Mal sehen was mich dort erwartet...
Freitag, 22. Januar 2010
Da ich Taupo nun bald verlasse, aendert sich meine Postadresse wieder zurueck zu meiner Organisation, d.h. keine Post mehr zur Rainbow Lodge in Taupo schicken, sondern:
Ole Fortmann
Work New Zealand
PO Box 1786, Shortland St
Auckland, 1001
New Zealand
Und unter der Festnetznummer kann man mich dann ab Montag auch nicht mehr erreichen... Manno, ich will Taupo nicht verlassen :(
Birthday!
Arbeit ist vorbei!!! Ich hab es natuerlich extra so abgepasst, dass der 19. Januar mein letzter Arbeitstag ist. Es war ein wenig komisch und traurig zum letzten Mal alle Mitarbeiter zu sehen und zum letzten Mal von der Arbeit nach Hause zu laufen. Aber hauptsaechlich war es natuerlich Freude und Erleichterung :)
Am Abend bin ich mit den Leuten aus meinem Haus und allen, die ich hier noch so kenne, ins Mulligan's, unseren Standardpub, gegangen. Da war Quiznight, sodass wir bis 0 Uhr gut beschaeftigt waren. Der Typ, der ueber das Mikro die Quizfragen vorgelesen hat, hat mich dann um kurz nach 12 zu sich gerufen und mir die ultimative Aufgabe gestellt: Ich wuerde so viel Freibier bekommen, wie ich ihm in der naechsten Minute BHs bringen kann. Nun, solche Aufgaben sind ziemlich standard in Mullie's, sodass ich mit Sly's freudiger Mithilfe ohne Probleme 10 BHs zusammenbekommen hab :) Dann musste ich mich in die Mitte Raumes stellen und mir wurden 3 Shots (ich glaub einer davon war Jaegermeister) praesentiert mit 3 Regeln: Ich muss sie in einer bestimmten Reihenfolge trinken, ich muss einen beenden bevor ich den naechsten anfangen darf und, wenn ich kotze, muss ich's selbst aufwischen. Dazu ist es aber dann noch nicht gekommen :)
Nun, was soll ich sagen, danach hat mich so ziemlich jeder, den ich hier kenne, zu nem Drink eingeladen... Ich erinnere mich noch, dass wir ins Element's, unseren Standardclub, gegangen sind, dann setzt meine Erinnerung aus, bis ich bei uns zuhause die Kloschuessel umarmt hab wortwoertlich... Rachel und Angela aus meinem Haus haben sich aber sehr gut um mich gekuemmert, mich ins Bett verfrachtet und mich am naechsten Tag ueber alles aufgeklaert: Wir sind wohl bis Element's geschlossen hat geblieben, auf dem Weg nach Hause hab ich versucht an allem zu poledancen, was mir in den Weg kam, sogar an Baeumen, dann hab ich mich ziemlich auf die Fresse gelegt, was ich jetzt noch spuere, und statt der paar Minuten, die ich dachte, dass ich sie auf der Toilette verbracht hab, sind es wohl eher 2 Std gewesen... aber mir gehts gut, keine Angst :) Das war ne hammer Nacht!
Am naechsten Tag, meinem eigentlichen Geburtstag, hab ich dann versucht ein BBQ auf die Beine zu stellen. Ich muss ja meinen ersten und vermutlich einzigen Sommergeburtstag feiern! Nun das war echt ne Aktion, weil wir den Grill lange nicht anbekommen haben, und alle schon halb am verhungern waren, aber es war ok. Zumindest das Wetter hat halbwegs mitgespielt. Danach sind wir dann wieder in die Stadt gegangen und, obwohl ich eigentl vorhatte nicht so viel zu trinken, wurde ich zu der ein oder anderen Tequila-Runde eingeladen, sodass ich zusammen mit den Freibiervouchern vom Vorabend schon wieder recht gut dabei war. Naja, ich hatte Spass :)
Am naechsten Tag wollten wir eigentl zu Actionworld gehen, dass ist dann aber wortwoertlich ins Wasser gefallen. Regen, den ganzen Tag... -.- Heute bin ich dann mal mit einigen Leuten in meinem Cafe brunchen gegangen. Wir haben echt gutes Essen :) Dann wurde das Wetter auch endlich besser, sodass ich mich dazu entschlossen haben meinen Bungyjump zu machen. Sly, aus meinem Haus, arbeitet da und hat mir nen guten Discount gegeben. Sweet! Der Taupo-Bungy ist der hoechste Watertouch-Bungy in NZ, sodass ich natuerlich den das Water touchen wollte :) Nun, Sly hat es fuer mich so eingestellt, dass ich das Wasser nicht beruehrt hab, sondern eher fast vollstaendig eingetaucht bin. Es war hammer! Und als Geburtstagsgeschenk hab ich sowohl die Fotos als auch die DVD kostenlos dazubekommen!
Genialer Gebutstag, mehr gibts nicht zu sagen :D
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Yn8en im Sommer
Zum Thema Weihnachten muss ich hier zuerst einmal loswerden, wie unfair ich es doch finde, dass man in Deutschland genau in dem Jahr weisse Weihnacht hat, in dem ich mich dazu entschlossen hab, diese Zeit auf der anderen Seite der Welt zu verbringen... das ist so gemein!
But, anyways...
Weihnachten hier in Neuseeland war echt mal ne Erfahrung. Zuerst einmal kommt man bei 26 C ja mal ueberhaupt nicht in Weihnachtsstimmung, auch wenn man sich nen Adventskalender kauft und ueberall die Dekorationen angebracht werden, unter anderem auch dieses Schneespray, was unter diesen Umstaenden doch eher laecherlich wirkt. Das Mainevent hier war die 3 taegige Weihnachtsfeier im Hostel, an der ich versucht habe so viel wie moeglich teilzunehmen... leider ist mein tolles Cafe 364 Tage im Jahr geoeffnet, d.h. immer ausser am Christmas Day, dem 25. Dezember. Somit musste ich am 24. bis 7 Uhr arbeiten, bin dann aber danach noch mit den Leuten aus meinem Haus in nen Pub gegangen, bis um Punkt 12 alles zugemacht hat, weil am Christmas Day absolut kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Danach gings dann noch zum Hostel, wo dann ein bisschen weiter gefeiert und getrunken wurde.
Morgens am 25. hatten wir im Haus unsere kleine Bescherung, wo alle von Rachel und Angela, den beiden Maedels im Haus, Geschenke bekommen haben. Ich hab ne Frisbee und ein Travelpack Shampoo/Duschgel bekommen. Voll lieb von den beiden. Dann gings wieder rueber zum Hostel zur Vorbereitung des grossen Banquetts. Ich hab dann ein bisschen mit vorbereitet, aber dann bin ich abgehauen. Einige Tage zuvor hat mich naemlich der Chefkoch aus dem Cafe, Toni aus Marokko, zu seiner persoenlichen, familiaeren Weihnachtsfeier eingeladen. Voll krass. Da bin ich dann mit Owen, der auch eingeladen wurde, zusammen hingefahren. Nunja, im Endeffekt wars ein wenig langweilig, weil die Familie im Grunde nur aus aelteren Leuten bestand, aber ein bisschen hab ich mich schon mit ihnen unterhalten koennen. Ausser dem gabs nen kleinen Swimming Pool und das Essen war genial und massig! Was will man auch erwarten von nem Chefkoch :) Von denen hab ich auch noch ien kleines Present bekommen und sein Schwager, der in Dunedin wohnt, hat mich direkt mal eingeladen bei ihm zu pennen, wenn ich dort hinkomme, obwohl ich vllt 2-3 Worte mit ihm gewechselt habe. Sind halt sehr gastfreundlich die Neuseelaender!
Gegen Abend gings dann wieder zurueck zum Hostel, wo ich mich mit einigen Leuten zum Sangriaeimersaufen verabredet hatte. Also haben wir uns mit dem Eimer mitten auf ne grosse Wiese gesetzt und uns schoen die Kante gegeben. Naja ich habs nicht so uebertrieben... ich musste ja am naechsten Tag wieder arbeiten -.- Das war auf jeden Fall mal eine ganz andere Art Weihnachten zu feiern!
Die naechsten 2 Tage im Cafe waren dann die busiesten, die ich bisher erlebt hab. Am 27. hatten wir zur Dinnertime zum ersten Mal richtiges Restaurantfeeling, weil es propevoll war, und ich im Grunde nur mit Waitern beschaeftigt war... die Dishes mussten dann bis halb 11 nachgeholt werden. Am naechsten Tag war es zur Lunchtime so voll, das jeder Tisch im Cafe besetzt war und trotzdem noch ne Schlange quer durch den Raum ging. Und dann wurde mir gestern auch noch einer meiner freien Tage gestohlen, weil ich einspringen musste. Eigentl nur fuer 4 Std zur Hauptzeit von 10-2, aber dann wurde ich gefragt/gedrengt, ob ich nicht noch bis 6 bleiben koennte. Ich habs dann noch auf bis 3 reduziert und bin dann so schnell wie noch nie aus dem Cafe gefluechtet... Was bin ich froh, dass ich nur noch 3 Wochen hier bin und nicht den ganzen verdammten Sommer ueber!
Sonntag, 29. November 2009
Donnerstag, 26. November 2009
Aus nem Flugzeug springen und durch den Nebel laufen...
Inzwischen hab ich in Taupo schon die wichtigsten Sachen unternommen: Skydiven und das Tongariro Crossing.
Als ich an einem freien Tag vormittags ins Hostel gegangen bin, erwähnte dort ein Typ, dass er heute bei dem schönen Wetter doch Skydiven gehen will. Da dachte ich mir: "Hey, ich hab heute Zeit, das Wetter ist grandios und ich hab auch schon genug Geld verdient. Ich machs auch." Bin dann also kurzentschlossen zur Rezeption und hab meinen Skydive gebucht. Die Stunde, die ich dann noch Zeit hatte bis ich abgeholt wurde, wurde von allen Anwesenden gnadenlos dazu benutzt zu versuchen mir Angst einzujagen. Naja, hat nicht wirklich geklappt. Dann gings also los zum Flughafen und ins Miniflugzeug hoch auf 12000 ft Höhe und raus... Wou...das war vllt ne Erfahrung. Ich hab versucht zu schreien. Hat nicht funktioniert wegen der ganzen Luft die einem entgegenkommt. Wirklich umgucken kann man sich auch erst nach einigen Sekunden, nachdem man sich daran gewöhnt hat, dass man gerade einfach nur fällt :) Richtig genießen kann man die Aussicht aber erst wenn die Reißleine gezogen wurde und man wieder ein bisschen runtergekommen ist. Dann darf man auch gleich mal den Fallschirm lenken. Das war richtig geil und mein Tandemspringer war auch echt lustig, als er mich dann mit iwelchen Flugmanövern noch schocken wollte :) Hamma!
An meinem nächsten freien Tag hab ich mich dann dazu entschlossen mit Lilli, einem Mädel aus dem Hostel, das Tongariro Crossing zu machen, das ist eine Eintageswanderung durch den Tongariro National Park, die unglaublich schön sien soll (ein Must-do laut Lonely Planet). Leider war es extrem bewölkt als wir losgefahren sind, obwohl es hieß, die Wolken könnten sich ncoh heben... neeee, nicht für uns. So sind wir erstmal unterm Wolkenhimmel durch Lavagesteinfelder gewandert, was noch echt schön war. Doch je höher man klettert, desto weniger sieht man, bis man mitten in der Wolke steht und man vllt mal wenn die Wolke kurzzeitig vorbeizieht für 5-10 Sekunden weiter als 10 Meter gucken kann. Naja nachdem wir dann an einigen Abgründen vorbeigelaufen sind, von denen man bestimmt geile Panoramabilder hätte machen können ohneWolken, hatten wir uns damit abgefunden, und es war auch so ganz lustig und mal ne Erfahrung. Doch als wir dann die Emerald Lakes passiert hatten und auf halben Weg wieder unten waren und ich mich nochmal umgeguckt habe, musste ich mich doch ein wenig ärgern... weil sich alle Wolken verzogen hatten und man bestimmt die geilste Ausssicht gehabt hätte. Naja und da man dann ja auch nicht mehr daran denkt sich einzucremen, hab ich mir in den letzten 2 Std Wanderung noch nen Megasonnenbrand im Gesicht geholt. Na, toll!
Aber eigentl wars sehr lustig und wir haben trotzdem tolle Fotos machen können :)
Als ich an einem freien Tag vormittags ins Hostel gegangen bin, erwähnte dort ein Typ, dass er heute bei dem schönen Wetter doch Skydiven gehen will. Da dachte ich mir: "Hey, ich hab heute Zeit, das Wetter ist grandios und ich hab auch schon genug Geld verdient. Ich machs auch." Bin dann also kurzentschlossen zur Rezeption und hab meinen Skydive gebucht. Die Stunde, die ich dann noch Zeit hatte bis ich abgeholt wurde, wurde von allen Anwesenden gnadenlos dazu benutzt zu versuchen mir Angst einzujagen. Naja, hat nicht wirklich geklappt. Dann gings also los zum Flughafen und ins Miniflugzeug hoch auf 12000 ft Höhe und raus... Wou...das war vllt ne Erfahrung. Ich hab versucht zu schreien. Hat nicht funktioniert wegen der ganzen Luft die einem entgegenkommt. Wirklich umgucken kann man sich auch erst nach einigen Sekunden, nachdem man sich daran gewöhnt hat, dass man gerade einfach nur fällt :) Richtig genießen kann man die Aussicht aber erst wenn die Reißleine gezogen wurde und man wieder ein bisschen runtergekommen ist. Dann darf man auch gleich mal den Fallschirm lenken. Das war richtig geil und mein Tandemspringer war auch echt lustig, als er mich dann mit iwelchen Flugmanövern noch schocken wollte :) Hamma!
An meinem nächsten freien Tag hab ich mich dann dazu entschlossen mit Lilli, einem Mädel aus dem Hostel, das Tongariro Crossing zu machen, das ist eine Eintageswanderung durch den Tongariro National Park, die unglaublich schön sien soll (ein Must-do laut Lonely Planet). Leider war es extrem bewölkt als wir losgefahren sind, obwohl es hieß, die Wolken könnten sich ncoh heben... neeee, nicht für uns. So sind wir erstmal unterm Wolkenhimmel durch Lavagesteinfelder gewandert, was noch echt schön war. Doch je höher man klettert, desto weniger sieht man, bis man mitten in der Wolke steht und man vllt mal wenn die Wolke kurzzeitig vorbeizieht für 5-10 Sekunden weiter als 10 Meter gucken kann. Naja nachdem wir dann an einigen Abgründen vorbeigelaufen sind, von denen man bestimmt geile Panoramabilder hätte machen können ohneWolken, hatten wir uns damit abgefunden, und es war auch so ganz lustig und mal ne Erfahrung. Doch als wir dann die Emerald Lakes passiert hatten und auf halben Weg wieder unten waren und ich mich nochmal umgeguckt habe, musste ich mich doch ein wenig ärgern... weil sich alle Wolken verzogen hatten und man bestimmt die geilste Ausssicht gehabt hätte. Naja und da man dann ja auch nicht mehr daran denkt sich einzucremen, hab ich mir in den letzten 2 Std Wanderung noch nen Megasonnenbrand im Gesicht geholt. Na, toll!
Aber eigentl wars sehr lustig und wir haben trotzdem tolle Fotos machen können :)
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